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Die Geschichte der Hunnen

Invasion, Zerstörung, Mythos, Attila, Waffen und Pferde des sagenhaften Reitervolkes

Im Jahre 375 n. Chr. fielen die Hunnen in Europa ein und beherrschten es bis 454 n. Chr.                     Woher kamen diese Barbaren und wohin verschwanden sie? Da sie weder lesen noch schreiben konnten, gibt es so gut wie keine Aufzeichnungen. Sie hatten auch eine eigene Sprache, die außer Ihnen so gut wie niemand verstand. Durch Vertreibung, Völkerwanderung, Klimaveränderung und hauptsächlich Hunger kamen sie aus Asien, man vermutet sie sogar aus Korea, und formierten sich als gewaltiger Kriegssturm gegen Westen. Ihrer Kampfkraft hatten die damaligen herkömmlichen Waffen nichts entgegenzusetzen. Besonders gefürchtet waren der asymmetrische Bogen und Pfeile und natürlich ihre Reitkunst. Eine Besonderheit hatte es mit ihren großen Kesseln, die sie selbst bei großer Gefahr nicht aufgaben. Er diente nicht nur zum Kochen, sondern hatte auch Spirituelle Bedeutung. Ihre ziehende Truppe beinhaltete nicht nur Krieger sondern auch Handwerksleute aller Art. Sie neigten sogar zu einer gewissen Prunksucht, was Grabfunde bestätigen. Hunnen bauten weder Häuser noch Städte und ihnen war auch nicht daran gelegen eroberte Besitztümer zu beherrschen, sie zogen weiter raubend und plündernd durchs Land. Asien, Europa und Persien wurde von ihnen bedroht und unter ihrer Mitwirkung kam das Römische Reich zum Kippen und machte schon bald Platz für das Christentum. Der letzte große Hunnenfürst war Attila, was soviel wie Väterchen heißt. Den richtigen Namen kennt man nicht, höchstens noch die Ableitung von Etzel. König Attila regierte von 441-454 bis er vor dem Christentum zurückschreckte. Er kam bei der Hochzeitsnacht mit der Germanin Ildico zu Tode. Danach löste sich der Hunnenverband auf und verschwand ziemlich spurlos wieder in den Steppen Asiens und Russlands, nachdem sie fast ganz Europa verwüstet hatten. Es ranken sich viele Legenden um die Hunnen, so z.B.: das sie ihr Fleisch unterm Sattel mürbe ritten um es dann zu verspeisen. Das ist zum Teil wirklich war. Es wurde erzählt sie benutzten ausgehöhlte Schädeldecken als Trinkgefäße oder sie würden Tag und Nacht Reiten und könnten auf ihren verkümmerten Beinen nicht laufen. Sie waren auch Meister der psychologischen Kriegführung. Sie ritzten mit Messern ihre Wangen, um mit Furchterregendem Anblick die Feinde in die Flucht zu jagen. Hier noch eine überlieferte Beschreibung : „An Schultern und Armen tätowiert, in Felle gehüllt, im Köcher blutrote Pfeile, mit Knochen und Tierhörnern behängt, mit kreuzweise über die Kleidung gelegten und mit bunten Tüchern verknotete Riemen, die Haare struppig oder zu Zöpfen geflochten und kastanienrot gefärbt, ein Teil des Schädels rasiert - so zogen sie mit lautem Getöse und markerschütternden Urlauten in die Schlacht.“ Doch nun sind sie verschwunden und haben kaum Spuren hinterlassen. Sie haben eine ganze Epoche geprägt und den Lauf der Geschichte beeinflusst, aber es ist so gut wie nichts von ihnen übrig geblieben. Sie waren aus dem Nichts aufgetaucht und wieder dahin verschwunden. Manche sahen in Ihnen die Apokalypse, aber vielleicht haben sie auch dem Christentum zum Durchbruch verhelfen, indem sie das Römische Reich stürzten.

Doch nun sind sie verschwunden und haben kaum Spuren hinterlassen. Sie haben eine ganze Epoche geprägt und den Lauf der Geschichte beeinflusst, aber es ist so gut wie nichts von ihnen übrig geblieben. Sie waren aus dem Nichts aufgetaucht und wieder dahin verschwunden. Manche sahen in Ihnen die Apokalypse, aber vielleicht haben sie auch dem Christentum zum Durchbruch verhelfen, indem sie das Römische Reich stürzten.